Kochbuch von Annelina Waller: Buddha Bowls

Hat Stärken, hinwieder überzeugt nicht ganz.

Buddha-Bowls sind die grünen Smoothies dieses Jahres. Jeder will sie, jeder bietet sie an: eine bunte Mischung aus Zutaten, hübsch angerichtet und mit leckeren Saucen beträufelt. Früher nannte man dies trivial Salat. Gleichwohl gut. Ob man hierfür unbedingt ein Kochbuch braucht? Nun, aufgrund dieser gefühlten 724 Bowl-Werke, die in den letzten Monaten erschienen sind, offensichtlich schon …

„Buddha Bowls“ von Annelina Waller ist eines dieser unzähligen Exemplare, die sich derzeit in den Kochbuchregalen geschlossen an geschlossen drängen. Warum Buddha-Bowl? Naja, welches wohl kein Skribent mit Vergnügen schreibt (und ich habe bisher sekundär noch keinen gefunden, dieser es getan hat): Buddha-Bowls sind praktisch nichts Neues, sondern irgendetwas Wiederentdecktes, dem man jetzt waagrecht dies Superbenzin-Trendy-Siegel aufgedrückt hat.

Vom Speiseplan dieser Zen-Buddhisten oder aus Kalifornien?

Tatsächlich stillstehen die wie ein Buddha-Magen prall gefüllten Schüsseln, von dort sekundär dieser Name, schon seitdem Jahrhunderten uff dem Speiseplan dieser japanischen Zen-Buddhisten. Ōryōki heißen sie da. Eine Bezeichnung, die nicht nur die Schüsselmahlzeit eigentlich, sondern sekundär dies zugehörige Tischbesteck und sogar die Tischmanieren beschreibt. Laut Annelina Waller stammen die Bowls hinwieder aus Kalifornien. Lichtvoll, woher sekundär sonst?

Dort lernte die Autorin (sinister ein Foto von ihr) die Bowls jedenfalls Kontakt haben, fand sie hinwieder nachdem eigener Proposition viel zu aufwendig, weswegen sie sich quasi gezwungen sah, ein Kochbuch fürs eilige Bowling zu schreiben. Ob es hält, welches es verspricht? Nun, zunächst geht die Autorin uff die Vorteile dieser Schüsselmahlzeiten ein: Sie sind heilsam. Sie zeugen schlank. Sie sind umweltfreundlich. Salate sekundär. Weil hinwieder Buddha-Bowls keine Salate sind bzw. keine sein wollen, geht Waller im gesamten ersten Kapitel uff die Zusammensetzung ein. Nicht trivial Grünzeug mit ein kleinster Teil Grünzeug, nein, Hülsenfrüchte, Samenkorn, Nüsse und Samen sollen pro ein ausgewogenes Verhältnis von Vitaminen, Mineralstoffen, Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen sorgen. Es nachsteigen Tipps pro dies schnelle Kochen und mehr oder weniger sinnvolle Infos dazu, wo man welches bekommt – im Bio-Markt, uff dem Wochenmarkt oder im Asia-Laden …

Dasjenige Highlight: die Dressings

Dasjenige Buch ist unterteilt in die Kapitel „Lager-Rezepte“, „Vinaigrette-Rezepte“, „Frühstücksbowls“, „Mittagsbowls“, „Abendbowls“ und „Dessertbowls“, wodurch dies erste Kapitel mit einer kurzen und tatsächlich sehr hilfreichen Übersicht dazu, wie lange Zeit man welche Menge an Hülsenfrüchten oder Körnern pro ein optimales Ergebnis kochen sollte, daherkommt. Es nachsteigen dann jedoch lediglich zwei Rezepte: Amaranth-Granola und Ofen-Geröstetes – wodurch man hoch Sinn und Unsinn eines Rezepts pro Röstgemüse wiederum streiten kann. Dasjenige dürfte wohl jeder mittelmäßig ambitionierte Hobbykoch sekundär ohne Richtschnur hinkriegen.

Es folgt dies erste Highlight des Buches: die Dressings! Die sind nicht nur sehr kreativ, sondern sekundär so lecker, dass ich dies Buch zurückgezogen hierfür immer wieder in die Hand nehme, wenn ich ein Salatdressing oder trivial nur kombinieren netten Soße brauche. Die fettarme Mayonnaise, die ganz ohne Öl von dort kommt, ist dieser Hit! Und sekundär dies Erdnuss-Zitronen-Vinaigrette ist schon vielfach zum Pfand gekommen – schon dann nicht mehr in Zusammenstellung mit den dazugehörigen Rezepte aus dem Buch. Die sind nämlich, nun ja, nicht üppig aufregend.

Konzis 100 Seiten teilen sich die Bowls zum Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie zum Nachtisch, fotografiert von Anastasia Franik im netten, hinwieder nicht ohne Rest durch zwei teilbar überragend schönen Ambiente. Die Frühstücksbowl Kokos Delight klingt zunächst toll, stellt sich hinwieder wie Obstsalat aus Dessertbanane, Mango, Hawaiananas und Kokosjoghurt hervor. Es geht weiter mit dieser Power Bowl, die praktisch nur eine Abwandlung dieser irgendwann im letzten Jahrhundert so populären Overnight-Oats ist, dazu Smoothie-Bowls und Chia-Puddings in allen erdenklichen Varianten. Einzig die Zoats Bowl sticht hervor: Haferflocken mit geraspelter Zucchini und Apfel. Quasi die nächste Generation dieser Zucchini-Pasta. Sehr gerissen. Und lecker!

Schnell? Hm.

Welcher Unterschied zwischen den Mittags- und den Abendbowls erschließt sich mir nicht so ganz. Mittags heißt in dieser Unterüberschrift: „schnell und sättigend“, abends dann „farbig und reichhaltig“, wodurch sie Attribute praktisch uff nicht mehr da Bowls zutreffen. Eine dieser ausgefalleneren Mittagsschüsseln ist die Falafel Bliss Bowl mit selbstgemachten Falafel und Blumenkohlreis. Sehr kreativ, sehr farbenfroh, hinwieder mitnichten mal waagrecht schnell zubereitet. Da trifft die Amaranth Tabouleh Bowl schon ungefähr ins Schwarze und ist eine schöne Differenziertheit zum klassischen Tabouleh. Nachrangig die Tofu-Zubereitung mit Kokosmilch, Tamari und Kokosblütenzucker in dieser Glow Bowl konnte überzeugen.

Im Großen und Ganzen hinwieder sind die Rezepte waagrecht sekundär nur Schüsselabwandlungen gängiger Rezepte, die hier und da mit exotischen Zutaten wie Kochbanane und Adzukibohnen gepimpt werden. Da gibt es die Sushi-Bowl waagrecht in nicht-gerollter Form. Oder die Burrito-Bowl ohne Burrito.

Wohnhaft bei den Desserts wird es dann wieder ausgefallener: Welcher Schokopudding basiert uff Süßkartoffel – eine tolle Zusammenstellung, die ich bisher nur wie Torte kannte. Nachrangig dieser Pink Thailänder Pudding mit Klebreis und Kokosmilch schmeckte überragend lecker und passt perfekt in den warme Jahreszeit. Dass man aus gefrorenen Bananen Glace, sogenanntes Nicecream, zeugen kann, ist seitdem dieser Rohkostwelle keine Neuigkeit mehr, dass man hinwieder aus Maronen, Dessertbanane, Vanille und Kokosmilch eine wunderbar zarte Cremefarben zaubern kann, ja, dies kommt an!

Ein solides Kochbuch, dies tolle Inspirationen liefert. Wer selbst mit Vergnügen kreativ wird, ist hinwieder nicht unbedingt darauf angewiesen. Schließlich gilt wie Leitfaden zusammen mit den Buddha-Bowls (wie sekundär zusammen mit Salaten): Rein darf, welches Spaß macht. Von ein paar Ausnahmen ausgenommen sind die Rezepte nicht ohne Rest durch zwei teilbar eine Erleuchtung, geschmeckt nach sich ziehen sie hinwieder nicht mehr da.

Mitbekommen

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