Kochbuch von Bart van Olphen: Frisch aus der Dose – 50 Rezepte und Geschichten vom Fisch

Ein Kochbuch, dies zufrieden macht.

Gibt es fast wie irgendetwas Uncooleres qua Fischkonserven? Spontan plumpsen mir da nur Dosenravioli und Tütensuppen ein. Und nun liegt da vor mir ein ganzes Kochbuch, dies sich mit diesem Themenkreis beschäftigt. Na, dann hole ich doch mal den Dosenöffner.

Zunächst hingegen wissensdurstig mich die Historie. Wer hätte dies gedacht, dass die Erfindung dieser Dose unbedingt im Feinschmeckerparadies Grande Nation begann. Napoleon hatte nämlich zu Gunsten von seine Soldaten nachher einer haltbaren Verpflegung gesucht, gleichwohl um Mangelernährung und Plünderungen zu vermeiden. Wirklich waren es zunächst Einmachgläser, die gebraucht wurden. Später nahm man Weißblech, dies oft mit Pb verlötet wurde, welches nicht ohne Rest durch zwei teilbar dieser Gesundheit zugute kam. Dieser Ruhekontakt wurde übrigens erst Jahrzehnte später unecht.

Allons enfants …

In dieser heutigen Zeit nach sich ziehen Konservendosen nicht nur ein Imageproblem. Unverbrauchtheit ist gefragt und mit dieser Tiefkühlware steht eine praktische Übrige zur Verfügung. Nun hingegen zum eigentlichen Themenkreis, dem Fisch. Konservenfisch ist nicht ohne Rest durch zwei teilbar ein Highlight in deutschen Supermärkten. meine Wenigkeit denke dann unwillkürlich an Ölsardinen und Heringsfilets in Tomatensoße von tendenziell mediokrer Qualität. Dass dies gleichwohl andersartig geht, kann man in Spanien routiniert, wo Fischkonserven in Hülle und Gedeihen angeboten werden, mit gutem Würze, zu Gunsten von den man dann gleichwohl gerne irgendetwas tiefer in den Geldbeutel greift. Nichtsdestotrotz gleichwohl hierzulande tut sich welches, worauf nicht nur dieser Hype um Jahrgangssardinen hindeutet.

Fish Tales

Dieser Schreiberling, dieser Holländer Gesichtsfotze van Olphen (Foto sinister), hat sich einiges vorgenommen. Im Zusammenhang Youtube erscheinen haufenweise seine „Fish Tales“, zu Gunsten von die er rund um den Globus jettet und sich beim Fischkochen in Diverses ungewöhnlichen Umgebungen filmen lässt, mal im Wasser stehend, mal mit Campingkocher, mal am improvisierten Grill vor tropischer Kulisse oder im eisigen Polarmeer, immer hingegen mit einfachen Zutaten, viel Überzeugungskraft und bester Laune. Außerdem verkauft er nun sogar Fischkonserven, die seinen Qualitätsansprüchen genügen. Denn schließlich geht es ja nicht nur um den Würze, sondern in Zeiten dieser Überfischung dieser Weltmeere und zunehmender Nutzung von Zuchtanlagen spielt dieser ökologische Kriterium natürlich eine bedeutende Rolle.

Thunfisch mal Mischmasch, mal millefeuille

Schön ist, dass dieser Schreiberling nicht mit Informationen geizt. Man erfährt so einiges jenseits nachhaltigen Fischfang und schonende Weiterverarbeitung. Unterteilt ist dies Buch nachher den Fischen, die am häufigsten in dieser Dose landen: Thunfisch, Sardellen, Miesmuscheln, Lachs, Makrele, Sardinen, Krustentiere, Schellfisch und Kabeljau, Herzmuscheln, Zeltpflock. Die Rezepte stellen den Hobbykoch kaum vor Probleme, ohne Rest durch zwei teilbar Neuling die Erlaubnis haben sich freuen jenseits simple Zubereitung und leichtgewichtig beschaffbare Zutaten.

Wer in seiner Kochkunst irgendetwas weiter hoch entwickelt ist, wird wahrscheinlich dies besondere Irgendwas vermissen. meine Wenigkeit hätte zum Paradigma gerne manche Varianten von Fischklößen gesehen, von Teigtaschen (da habe ich mir neulich selbst ein Rezept gebastelt) oder so irgendetwas Verrücktes wie den russischen Zeltpflock im Pelzmantel. Dieserfalls mangelt es Gesichtsfotze van Olphen nicht an Fantasie, wofür etwa dieser schräge wie mutige und ehrliche Rezepttitel „Thunfischmischmasch uff Toast“ spricht oder die originelle „Thunfischcreme millefeuille“, womit die Feuilles aus Knäckebrot da sein.

Die optische Gestaltung schwankt zwischen pfiffig (eine bunte Palette von Dosendeckeln), ok (die meisten Fotos) und naja (Muscheln und Orangenfilets, mithin gelblich-orange Feldstein in hellgrüner Erbsenpampe sehen ziemlich traumhaft aus). Und obwohl es c/o dieser übersichtlichen Einteilung nicht unbedingt nötig ist, hätte ich ein Rezeptregister durchaus begrüßt.

Vor allem zu Gunsten von die schnelle Alltagsküche bietet dies handliche Buch mit seinen 50 Rezepten Diverses Anregungen, welches man mit Konserven, die sonst gerne im Schrank verstauben oder in die hintersten Ecken verrutschen, kombiniert mit Zutaten, die man überall bekommt, was auch immer lancieren kann. Und wer gerne Fisch isst, hingegen wie ich nicht so leichtgewichtig an frischen Fisch herankommt, findet hier reichlich Alternativen. Und vielleicht – man wird ja noch wünschen die Erlaubnis haben – wird eines Tages dies Angebot an Fischkonserven irgendetwas attraktiver.

Mitbekommen

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