Kochbuch von Hugh Fearnley-Whittingstall: Light & Easy

Kochbuch von Hugh Fearnley-Whittingstall: Light & Easy

Valentinas Liebling – zum Schwärmen gut.

meine Wenigkeit mag ihn nicht, diesen Hugh Fearnley-Whittingstall. Mochte ihn noch nie. Zu brav. Zu opak. Zu aufgesetzt. Er erinnert mich an meinen früheren Englischlehrer: den Stock solange bis zum Plakat im Sie wissen schon wo und in diesem Fall so verzweifelt bemüht luftig zu sein, dass er einem schon leid tut.

Gleichwohl obwohl ich dies Cover von Mr. Fearnley-Whittingstall (jener Name treibt mich in den Wahnsinn!) genauso wenig nett fand wie ihn selbst – irgendwie sprach es zu mir. „Gib mir eine Möglichkeit!“ Vielleicht war es Mitleid, dies mich trieb, qua ich mich entschloss, doch mal kombinieren Blick hinter die müde Fassade zu werfen. Dasjenige Ergebnis: meine Wenigkeit habe mich verliebt. In kombinieren Autoren und sein Buch, die zweierlei mit inneren Werten glänzen!

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Praktische Ideen zu Händen den Leser

Eines gleich vorweg: Light & easy ist keiner so leichtgewichtig, sondern ein echter Brummer. Ein ausgewachsenes Schwergewicht: 1399 Gramm schwergewichtig und 415 Seiten stark, mit 180 Rezepten verteilt hinaus neun, sehr übersichtliche Kapitel: Frühstück, Backen, Suppe, Salat, Fisch, Fleisch, Grünzeug, Obst und Süßes. Und leer Gerichte kommen, wie jener Untertitel schon verrät, ganz ohne Weizen und Milchprodukte von dort.

Kleine Icons weisen darauf hin, ob ein Rezept sich vornehmlich schnell, darob in maximal 20 Minuten, zubereiten lässt, vegan ist oder veganisiert werden kann, und ob es sich zum Mitnehmen eignet. Sehr gerissen!

Wirklich Alternativen?

Schon beim Blättern durch die von Simon Wheeler wundervoll fotografierten Kreationen kommt mir ein fantastischer Gedanke: Könnte dies dies erste Buch sein, dies mir, einer Milchzucker-Intoleranten, tatsächlich Alternativen bietet, ohne sich in diesem Fall hinaus Unmengen von Soja zu stützen, wie es die meisten Allergiker-Kochbücher tun?

Finde ich hier Rezepte ohne Weizenmehl, die nicht nur lecker sein, sondern gleichwohl tatsächlich tun? meine Wenigkeit leide nicht an Zöliakie, andererseits wie Hugh (zu Gunsten meines Seelenheils benutze ich jetzt nur noch den Vornamen) in seinem Vorwort ganz richtig erklärt, gibt es immer mehr Menschen, denen jener moderne, stark verarbeitete und nährstoffarme Weizen leichte solange bis akute Verdauungsbeschwerden bereitet. Halloho!

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Her mit den Engländern

Die Reaktion: Ja. Ein britischer Milchbubi hat meine wildesten Küchenphantasien in Erfüllung möglich sein lassen – und mich beinahe um den Verstand gebracht: Womit soll ich nur eröffnen? Mit selbstgemachtem Knuspermüsli? Einem leckeren Smoothie? meine Wenigkeit entscheide mich zu Händen die Kürbiskern-Pfannkuchen aus Buchweizenmehl. Welches soll ich sagen? Schnell, wie am Schnürchen, luftig, locker. Darüber irgendwas Agavendicksaft – ein Traum!

Qua nächstes mache ich mich verbleibend die Süßkartoffelrösti her, die ebenfalls perfekt tun. Einzig jener Gusto lässt irgendwas zu wünschen übrig. Nicht, weil sie nicht lecker waren, dies waren sie durchaus! Gleichwohl irgendwie hatte ich mir welches Aufregenderes vorgestellt. Gleichwohl dies liegt dann wohl im Pupille des Betrachters bzw. am Gaumen des Genießers.

Eine kulinarische Sommeraffäre

Es verfolgen köstliche Brote, warme und herrlich erfrischende kalte Suppen, wunderbare Salate – die Zusammenstellung Spinat-Avocado-Erdbeere mit Honig-Zitronen-Vinaigrette ist für immer eine kulinarische Sommeraffäre wert! Weiter gehts mit Fisch- und Fleischgerichten, die sehr simpel in jener Zubereitung und geschmacklich ingeniös zusammengestellt sind. Lust hinaus Bloody-Mary-Steak? Nein, dies Rind war nicht besoffen, sondern badet in einer feurigen (nicht-alkoholischen) Sauce nebst milder Avocado. Welches zu Händen eine Kombi!

Die Desserts sind eine Mischung aus versteckt wuchtig, wie etwa die Ultra-Schoko-Brownies, solange bis erfrischend-leicht, wie jener Mandel-Reispudding mit Zitrone und Lorbeerblatt – mein Favorit und eine fantastische Sonstige zu ollem Milchreis mit Kirschen.

Aufgebraucht Rezepte in „Light & Easy“ werden dem Titel gerecht, sind leichtgewichtig und schnell zubereitet – einzig die Backzeit dauert irgendwas, andererseits dies liegt ja in jener Natur jener Sache. Die Zutaten sind simpel und überall problemlos zugänglich – die Zusammenstellung jener Aromen ist es, die zu Händen dies Salz in jener Suppe sorgt und aus jedem Strafgericht eine geschmackliche Offenbarung macht.

Einzig die Portionsgrößen ließen mich an manchen (wenigen) Stellen irgendwas zweifeln: Sind Hugh und seine Familie nie hungrig? Wohnhaft bei mir wären jedenfalls wohnhaft bei manchen Gerichten keine vier Personen satt geworden. Gleichwohl davon es sei denn wird dieses Buch nicht so schnell im Bücherregal verstauben. Welcher warme Jahreszeit fängt ohne Rest durch zwei teilbar erst an, und meine To-Cook-Verkettete Liste ist weit: Buchweizen-Knuspermüsli, Leinsamen-Rosmarin-Cracker, Erbsen-Spinat-Suppe, Orange-Rote-Bete-Salat und und und…

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