Kochbuch von Semiha Stubert: Afiyet Olsun

Ein Kochbuch, dasjenige zufrieden macht.

Wenn es möglich wäre, zu Gunsten von eine bestimmte Zeit in dasjenige Leben eines anderen Menschen zu schlüpfen, ich würde die Kindheit von Semiha Stubert wählen. In welcher Vorsprung den Duftwolke von frischer Minze und in welcher Tasche immer verdongeln Apfel spielt sie den ganzen Tag gen Feldern oder kocht mit ihrer Nene unter freiem Himmel. – So stelle ich mir ihr Leben in dem kleinen kleine Stadt in welcher Türkei vor, in dem sie mit ihren Großeltern lebte. Ein Paradies zu Gunsten von mich – nicht nur denn Kind. Semihas Kindheit kann ich natürlich nicht selbst erleben, doch seitdem ich ihr Buch „Afiyet Olsun“ dasjenige erste Mal aufgeschlagen habe, weiß ich, ich habe wieder verdongeln Ort gefunden, in den ich tauchen kann, wenn mir daraufhin ist.

Ein ganz persönliches Buch ist hier entstanden, dasjenige verrät schon welcher Untertitel „Die wunderbaren Rezepte meiner Familie“. Die Autorin teilt mit uns ihre Erinnerungen und die damit verbundenen Rezepte.

Von ihrer Nene (Großmutter) habe sie dasjenige Kochen gelernt, schreibt Semiha Stubert. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Erzählungen via sie wie ein roter Litze durch dasjenige Kochbuch ziehen. „Die Kochstellen von Nene und ihre Suppengeschichten“ und „Pasta nebst Nene“ lauten wenige Titel. Die begleitenden Geschichten lassen mir die Nene so lebendig werden, dass ich manchmal beim Kochen beinahe dasjenige Gefühl habe, sie würde hinter mir stillstehen und wohlwollend ebenso meine Handgriffe beobachten.

Die Rezepte tönen leer verlockend. So schwergewichtig fällt es mir, mich zu entscheiden.
Zuerst die türkische Pizza? Oder doch erst wimmernde Auberginen oder die Brotsuppe? Egal, ich habe Zeit, darob warum nicht was auch immer kochen?

Die Zutatenlisten sind übersichtlich gehalten. Jener Gusto entfaltet sich durch die Unverbrauchtheit welcher Lebensmittel nicht durch außergewöhnliche. Tomaten, Auberginen und Zucchini sind ohnehin stete Gäste in meiner Kochkunst wie ebenso Petersilie und Minze. Fehlt noch welcher Bulgur und dann kann ich schon die meisten Rezepte nachkochen.

Denn erstes teste ich die türkische Pizza. Jener Klassiker ist ein Bammel-Rezept von mir, weil jeder zu wissen meint, wie die perfekte Pizza schmecken muss. Die ersten werden zu strikt – zu Menorrhagie im Ofen, hinwieder dann, oh ja, dasjenige ist wirklich gut. Den Rest welcher Füllung backe ich schließlich denn Bällchen mit und wir verschlingen sie, kaum kommen sie aus dem Ofen.

Sekundär die weiteren Versuche – Frischer Kräutersalat etwa oder einfache Bulgurpfanne – begeistern mich. Hier habe ich einfache türkische Kochkunst ohne großen Schnickschnack gefunden, alltagstauglich und wirklich lecker. – Inzwischen ist die verkettete Liste welcher Rezepte, die ich meinen Freunden mailen soll, weit. Übrigens: Gen Nachfrage hat mir Semiha Stubert mit Freude erklärt, dass mit 1 Bundeswehr Petersilie ein deutsches Bundeswehr gemeint ist (dasjenige türkische bringt mal plan 350g gen die Waage!) und dass Paprikamark zwar ebenso scharf sicher lecker ist, sie hinwieder mit dem milden kocht.

Schon die guten Rezepte und die sympathische persönliche Note überzeugen mich von „Afiyet Olsun“, hinwieder mit Claudia Liebevoll denn Illustratorin hat Semiha Stubert wirklich verdongeln Glücksgriff gemacht.

Ihre Illustrationen erwirtschaften mich zum Schwärmen. Liebevoll hat sie jede Seite gestaltet. Mal ranken sich rotblaue Fantasieblumen via ein Rezept, mal wirken ihre Zeichnungen collagenhaft, tanzen weißgewandete Männer via eine Seite, von ebenfalls tanzenden Skizzen verstärkt. Claudia Liebevoll versteht es, ihre Bilder Teil welcher Retraumatisierung Semihas werden zu lassen. Sie untermalen so sehr den Eindruck des gemütlichen Lebens gen dem kleine Stadt, dass ich selbst den Windhauch zu spüren meine, welcher den Duftwolke von frischem Brotlaib mitbringt.

So, und jetzt brauche ich vorrangig wieder eine frische türkische Brise. Selbst gehe jetzt kochen.

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