Kochbuch von Steffi Knowles-Dellner: Lagom

Kochbuch von Steffi Knowles-Dellner: Lagom

Hat Stärken, allerdings überzeugt nicht ganz.

Lagom – Dasjenige Kochbuch ist ein Versuch, ein eindimensionales Vorurteil durch die reiche Wirklichkeit zu ersetzen. An dasjenige pure Portrait des schwedischen Scandi-Schicks anschließend will die Autorin Steffi Knowles-Dellner ein kulinarisches Portrait vorbei an Moos, Ameisen und Dille zeichnen. Sie stellt dar, dass Schweden seither den Wikingern ein Staat des Kommens und Gehens ist, dass Einflüsse von Extern zum Nationalcharakter in Besitz sein von. Hinwieder am Finale geht es natürlich um den Wohlgeschmack ihrer Rezepte im Kochtopf.

Wir Kontakt haben sie die Gesamtheit: die festsitzenden Klischees von Länderküchen. Italien bedeutet Bolognese, Französische Republik Boeuf Bourguignon und Spanien Paella. Tatsächlich wird in den Ländern kulinarisch mehr oder weniger Diversität gelebt. In Deutschland fällt sie gerade intensiv aus. Sie beginnt im Rahmen den Kleinsten: Die Kinder wachsen mit Pasta und Tomatensauce hinauf statt mit Knödeln. Länder-Kochbücher quetschen welche Vielfalt so gut wie selten aus.

Wohlklang statt Perfektion

Autorin Steffi Knowles-Dellner versucht, die Ziel hinauf ihre schwedische Heimat in dieser Hinsicht zu korrigieren. Zum kombinieren habe sich dasjenige normale schwedische Mahlzeit weiterentwickelt, zum anderen seien neue Zutaten, Einflüsse und Kochmethoden hinzugekommen, schreibt sie. Jener Fachterminus „Lagom“ würde denn Jargon des richtigen Maßes, denn Wort eines Gleichgewichts die Vielschichtigkeit besser charakterisieren. Denn er inkludiere die kleinen Sünden, die sogar wichtig seien, und wiewohl die Offenheit zu Händen Fremdes – im richtigen Verhältnis. Unterdies gehe es sowieso nie um Perfektion, sondern um die Wohlklang des Ganzen.

Es verwundert nicht zu Vorlesung halten, dass Steffi Knowles-Dellner nicht in Schweden, sondern in London lebt nachher vielen Station in welcher westlichen Welt, von Hauptstadt von Belgien solange bis Nordengland, sodass sie ein feines Gespür zu Händen dasjenige Portrait ihrer Heimat in welcher Welt bekommen hat. Ihr Anstehen ist einsam wegen welcher Offenheit einnehmend.

Artischocken & Chimichurri

Wie Leserin streift es sich dann allerdings in welcher Tat irritierend durch die Seiten. Die Zunge ist erwartbar hinauf Dille und Holunder gekämmt. Doch dann offerieren sich Lammfrikadellen mit Couscous und Kreuzkümmel, Schweinebauch und Mandelmilch und Orangen-Käsekuchen. Hinwieder – und dasjenige ist wichtig: Lagom ist ein Kochbuch, dasjenige gelesen werden will. Die Autorin stellt von Rezept zu Rezept die Verpflichtung dar zu ihrer Heimat oder vor allem zu ihrem Leben.

In Großmutters Curry-Fisch-Suppe gehöre Winkingersalz, dasjenige mit Curry aromatisiert wird, schreibt sie, denn Gewürze in Besitz sein von seither den Beutezügen welcher Wikinger zu den Liebschaften des Landes. Schluss den schwedischen Fiskbullar (Fischklößchen) werden hier Seelachs-Klöße in einer Thailänder-Nudelsuppe. Generell werden Einflüsse hier so gut wie denn Zusammenschluss-Gerichte offeriert denn denn Neuinterpretation. So wiewohl hier: Dasjenige klassische zweifach marinierte Schweinefleisch wird mit Chimichurri (= argentinische Sauce) serviert. Untergeordnet Hirsch-Tacos gibt es. Und fünf (wirklich so!) Rote-Bete-Rezepte.

Die Realität

Zu Gunsten von mich funktionierte welche Bestand zu Beginn, dann immer weniger. Die optische Schönheit des Kochbuchs wandelte sich mit jedem Zur-Hand-Nehmen mehr und mehr in ein Portrait eines zufälligen Sammelsuriums – entnommen welcher eigenen Rezeptkladde. Hier steht weniger Schweden, sondern eine Schwedin mit ihrer Koch-Lebensbeschreibung im Mittelpunkt.

Dasjenige könnte man nachsehen. Hinwieder die Tatsache, dass die probierten Rezepte mühelos wenig kulinarische Überzeugungskraft nach sich ziehen, war maßgeblich. Dasjenige Roggen-Porridge mit Zimt, Ingwer, Kardamom und scharfer Paprika bildete schließlich dasjenige Finale meiner Versuche. Nur konzeptionell nett, aus meiner Sicht.

Welches denn einnehmender Gegenentwurf zum puren Schweden-Portrait gedacht war, ist eine private Rezeptsammlung einer sympathischen Schwedin. Wohlklang oder „Lagom“ finden sich optisch, allerdings inhaltlich ziehen die Rezepte nicht wirklich mit, zumindest nicht meine Bestand erprobter Rezepte.

Leave a Reply

Your email address will not be published